Ab(i)hilfen

Tipps, Checklisten und Vorlagen zum effektiven Lernen

Vier Fächer auf einmal? Kein Problem für alle, die gut organisiert sind! Nachfolgend finden sich viele nützliche Tipps, Checklisten und Vorlagen zum Ausdrucken und Ausfüllen. So geht es bestens vorbereitet und ganz entspannt ins Abi.

Fallen bei der Vorbereitung aufs Abi!
Die Basis zum Erfolg im Abi liegt ganz klar in der Vorbereitung.
Viele von euch erwartet hier komplett Neues: Einen Berg an Schulstoff gilt es zu lernen und der Erwartungsdruck an ein möglichst gutes Abitur sorgt für zusätzlichen Stress. Und wenn man sich bei ehemaligen Abiturienten umhört, was sie beim „nächsten Abi“ auf alle Fälle anders machen würden, bekommt man immer wieder die gleichen Antworten. Wer aber die Fallen und Hindernisse kennt und somit meiden kann, ist sofort im Vorteil und auf dem Weg zu seinem optimalen Abi!

Falle 1: Das „far away“- Syndrom

Jeder denkt: „Bis zum Abi ist es ja noch ewig hin!“ Das führt dazu, dass in den Halbjahren kaum Vorbereitung für die „heiße“ Phase des Lernens betrieben wird und letztlich viel zu spät mit dem Lernen begonnen wird.

Unsere Ab(i)hilfe:

  • Nutze die Halbjahre schon zur Vorbereitung. Führe deine Hefte so, dass du schnell findest, was für das Abi wichtig ist: Hinweise des Lehrers und Themenschwerpunkte notieren, Übersichten über den Stoff anfertigen.
  • Beginne früh mit der Erstellung eines Timetables.

Falle 2: Das Überforderungs-Syndrom

Der beste Plan ist nur so gut, wie derjenige, der ihn ausführt! Das meint: Wer sich zwar die Mühe macht, einen Timetable zu erstellen, ihn dann aber aus wichtigen oder aber meist weniger wichtigen Gründen nicht einhält, hängt dauernd hinterher!
Folge: Überforderung, Frust und Misserfolg!

Unsere Ab(i)hilfe:

  • Gestalte den Lernplan realistisch: Überforderung vermeiden, Freiräume einplanen!
  • Prüfe hin und wieder, ob du noch im Plan liegst, ändere den Plan ggf. rechtzeitig ab!
  • Vor Klausuren das Arbeiten mit einem Lernplan „üben“!

Falle 3: Das Lernmethoden-Syndrom

Weil es um das Abi geht, werden oft bewährte und vertraute Lernmethoden über Bord geworfen, nach dem Motto „Besondere Anlässe fordern besondere Maßnahmen!“
Folge: Durch das Herumexperimentieren in letzter Minute geht wertvolle Zeit für die Einarbeitung und Gewöhnung drauf, obwohl deren Nutzen nicht selten in den Sternen steht.

Unsere Ab(i)hilfe: 

  • Neue Lernmethoden auszuprobieren lohnt sich immer!
    (aber nicht in der "heißen Phase", das Risiko ist zu groß!)

Falle 4: Das „Alles durcheinander“-Syndrom

Vier Halbjahre, drei Fächer, eigentlich schon der Garant dafür, den Überblick zu verlieren und mal hier und mal dort zu lernen, weil andauernd nur ein Thema ja langweilig ist.
Folge: Wichtiges wird leicht vergessen, und man hat die ganze Zeit dieses unsichere Gefühl: „Da war doch noch was?!“

Unsere Ab(i)hilfe: 

  • Gezielte, übersichtliche Sammlung des Stoffes und entsprechende Einteilung ermöglicht einerseits Abwechslung im Lernen und andererseits gibt es die Sicherheit, nichts zu vergessen.

Falle 5: Das „Burn-out"-Syndrom

Lernen, lernen und nochmals lernen! Immer nur mit dem Kopf arbeiten – da können schon mal die Kräfte versiegen!
Folge: Null Bock auf gar nichts, Müdigkeit, einfach alles ist zu viel!
Keine Panik: Das ist normal und kein wirklicher Grund zur Sorge.

Unsere Ab(i)hilfe: 

  • Nimm dir Auszeiten zum Kräfteschöpfen: Alles ist erlaubt, nur nicht lernen! (Sport, Musik, Freunde, ausschlafen etc.)
  • Auszeiten von Beginn an mit in den Lernplan aufnehmen

Falle 6: Das „Frustrations“-Syndrom

Du lernst von früh bis spät, Stunden, Tage, Wochen – ein wahrer Marathon! Eine Zeit ohne motivierende Erfolgserlebnisse - zumindest von schulischer Seite aus. Schnell ist dann deine Motivation, jeden Tag von Neuem ans Werk zu gehen, bei null.

Unsere Ab(i)hilfe: 

  • Schaffe dir selbst kleine Erfolgserlebnisse!

    Zum Beispiel durch
    + realistische Tagesziele im Lernen,
    + Lernen zusammen mit Freunden,
    + regelmäßige Pausen,
    + kleine Belohnungen (Sport, Kino, Süßigkeiten)
    + Abhaken des „Geschafften“ auf einem Plan an der Wand.